Redacto - Ein XML-to-Web-Framework

Wer Webseiten entwickelt, die einigermaßen 2.0-ig daher kommen, kommt an einem Mix verschiedener Programmier- und Auszeichnungssprachen nicht vorbei. Bei einem normalen Webprojekt sind dies:

  • HTML
  • CSS
  • Javascript
  • Serverseitige Programmiersprache, meist PHP

Solange mittels PHP dynamisch HTML-Dokumente gebaut und dieser per Stylesheets ansehnlich gemacht werden, ist die Welt noch in Ordnung. Doch für eine flüssige Bedienbarkeit lässt es sich kaum einer nehmen, auf Ajax, also das asynchrone Nachladen von Inhalten per Javascript, zu verzichten. Heißt: Die Seite ist voller dynamisch erzeugte Elemente, die wiederum mit Events verknüpft werden und dabei weitere Elemente erzeugen und manipulieren.
jQuery, das ja in gefühlten 99% aller Websites zur DOM-Manipulation durch Javascript dient, macht dies nur bedingt einfacher. Zwar ist im fertigen Ergebnis der HTML-Inhalt sauber vom Javascript getrennt, darum muss man aber in der Entwicklung auch ständig zwischen einem Element und seinem Event springen. Die Developer, die auch auf Barrierefreiheit achten, möchten zudem sicherstellen, dass ihre Seite auch ohne Javascript funktioniert (etwas, wovon sich Facebook und Co. leider schon lange abgewandt haben). Solche Fallbacks führen dann zum endgültigen Chaos.

Ein weiteres Problem ist, dass Javascript-Frameworks wie jQuery zwar allerhand nützliche Plugins bereitstellen, die – einmal verstanden – nach Wiederverwendbarkeit schreien, aber den Code unnötig aufblähen. Hier ein Plugin für autocomplete, da eines für Drag’n Drop und schon werden pro Seitenaufruf zwanzig verschiedene Javascript-Dateien aufgerufen.

All das hat mich gestört, weswegen ich begonnen habe, redacto zu programmieren.

This website was made with redacto, an XML-to-Web-Framework © 2011 by Marcel Mellor